Key takeaways
- • Instagram hat keinen Knopf, mit dem du allen auf einmal entfolgen kannst. Apps, die das versprechen, schaffen es nur, indem sie sich als du anmelden, und genau so werden Konten gesperrt.
- • Der schnelle, sichere Weg: Hol dir die vollständige Liste, wer dir nicht zurückfolgt, öffne viele Profile auf einmal und tippe selbst auf Nicht mehr folgen.
- • Im erweiterten Modus öffnet das Aufräumen von GhostList 10 bis 100 Profile pro Klick, jedes in einem eigenen Tab, und merkt sich, wo du aufgehört hast.
- • Bleib bei Runden von 20 bis 30, ein paar Stunden auseinander, zwei- bis dreimal am Tag. Eine Liste mit 1.000 Konten dauert etwa zehn Tage.
- • Wenn Instagram Versuche es später noch einmal anzeigt, hör sofort auf. Diese Meldung ist eine Aktionssperre, und Weitermachen verlängert sie.
Deine Liste der gefolgten Konten ist aus dem Ruder gelaufen? Du wirst nicht 800 Profile einzeln durchklicken, und das musst du auch nicht. Instagram hat keinen „Alle auswählen“-Knopf, aber du schaffst eine lange Liste trotzdem in ein paar kurzen Runden am Tag, ohne jemandem dein Passwort zu geben.
Manche nennen das Unfollowmaxxing: allen Konten entfolgen, die dir nicht zurückfolgen, so schnell Instagram es zulässt. So geht es richtig.
Warum es keinen „Allen entfolgen“-Knopf gibt
Instagram bietet keinen an und erlaubt auch anderen Apps nicht, das auf offiziellem Weg zu tun. Jede App, die Entfolgen mit einem Klick verspricht, funktioniert gleich: Du gibst ihr Benutzername und Passwort, sie meldet sich von ihren eigenen Servern als du an und entfolgt Leuten, so schnell sie kann.
Genau nach diesem Muster sucht Instagram. Im besten Fall endet es mit einer Aktionssperre, im schlimmsten mit einem deaktivierten Konto. Unser Ratgeber dazu, ob Entfolger-Apps sicher sind, erklärt warum.
Das Ziel ist also, die langweiligen Teile schnell zu machen (herausfinden, wem du entfolgst, die Profile öffnen) und die eine Aktion, die für Instagram zählt, in deiner Hand zu lassen: den Tipp auf Nicht mehr folgen.
Schritt 1: Hol dir die vollständige Liste, wer dir nicht zurückfolgt
Durch deine gefolgten Konten zu scrollen und jedes zu prüfen, ist der langsame Weg. Instagram gibt dir die echte Liste: Fordere deinen Datenexport an, wähle Follower und gefolgte Konten, Format JSON und den Zeitraum Gesamter Zeitraum. Unsere Export-Anleitung zeigt jeden Bildschirm.
Lade die ZIP-Datei bei GhostList hoch, und du siehst alle, denen du folgst und die dir nicht zurückfolgen. GhostList nennt sie Geister. Du gibst GhostList nie dein Instagram-Passwort.
Schritt 2: Viele Profile auf einmal öffnen
Öffne das Aufräumen über deine Geister-Liste. Im normalen Modus zeigt es ein Profil nach dem anderen. Ab mehr als 20 Geistern schlägt GhostList den erweiterten Modus vor, und genau den willst du hier.
Im erweiterten Modus öffnet jeder Klick eine Gruppe von Profilen, jedes in einem eigenen Tab. Die Gruppengröße wählst du selbst, von 10 bis 100. Beim ersten Mal blockiert dein Browser die Pop-ups: Klick auf das Pop-up-Symbol in der Adressleiste und wähle Immer zulassen für GhostList. Das musst du nur einmal machen.
Tabs zu öffnen, entfolgt niemandem. Instagram sieht nichts, bis du selbst auf Nicht mehr folgen tippst.
Schritt 3: Entfolgen, markieren, wiederholen
Geh die Tabs durch und tippe bei jedem Profil auf Nicht mehr folgen. Dann geh zurück zu GhostList und markiere die ganze Gruppe mit einem Klick als entfolgt. GhostList speichert deinen Fortschritt, die nächste Runde beginnt also dort, wo diese aufgehört hat.
Wie viele auf einmal sind sicher?
Instagram veröffentlicht kein offizielles Limit. Was zuverlässig funktioniert, laut unserem Ratgeber zu Entfolge-Limits, sind etwa 100 bis 150 am Tag, in Runden von 20 bis 30, verteilt über mehrere Stunden. Die Geschwindigkeit löst die Sperre aus, nicht die Gesamtzahl: 1.000 Entfolgungen sind über zehn Tage kein Problem und an einem Nachmittag riskant.
Neue Konten und Konten, die kürzlich gesperrt wurden, haben deutlich weniger Spielraum. Wenn das auf dich zutrifft, fang mit Runden von 10 an.
Unfollowmaxxing: Tipps und Tricks
- Stell die Tab-Anzahl auf 20 oder 30. Ein Klick öffnet eine sichere Runde, ohne dass du mitzählen musst.
- Schließ jeden Tab direkt. Tippe auf Nicht mehr folgen, dann Strg+W (Cmd+W auf dem Mac). Das nächste Profil ist sofort da.
- Nimm einen Laptop. 30 Tabs abzuarbeiten geht am Computer schnell und am Handy mühsam.
- Verteil deine Runden. Morgens, mittags, abends. Zwei oder drei Runden am Tag, dann Schluss.
- Lass ab und zu einen Tag aus. Völlig gleichmäßige Aktivität jeden Tag ist ebenfalls ein Muster.
- Entscheide vorher, wer bleibt. Unter deinen Geistern sind Promis, Marken und Geschäfte von Freunden, die dir nie zurückfolgen würden. Tippe bei allen, die du behalten willst, auf Überspringen.
- Markiere nur, was du wirklich erledigt hast. Wenn ein Tab nicht geladen hat oder du es dir anders überlegt hast, lass ihn unmarkiert, dann kommt er später wieder.
- Hör beim ersten „Versuche es später noch einmal“ auf. Das ist eine Aktionssperre. Mach mindestens einen Tag komplett Pause und wechsle nicht das Gerät, um sie zu umgehen, das verlängert sie nur.
- Kontrollier das Ergebnis. Lade am Ende einen frischen Export hoch. Was du übersehen hast, steht noch auf der Liste.
Was du vermeiden solltest
- Jede App oder Browser-Erweiterung, die nach deinem Instagram-Passwort fragt.
- Hunderten auf einen Schlag zu entfolgen, auch von Hand.
- Denselben Leuten immer wieder folgen und entfolgen. Beim selben Konto fällt das auf, und genau daran scheitert die Follow/Unfollow-Methode.
Merken die Leute, dass du ihnen entfolgt bist?
Nein. Instagram benachrichtigt niemanden, wenn du entfolgst. Sie müssten schon ihre Follower-Liste prüfen, um es zu bemerken. Unser Artikel zu Benachrichtigungen erklärt die Details.